Countdown USA: Nur noch 4 Tage!

 

Lässt sich dieses Problem wirklich noch lösen? Am Montag, den 16. Mai 2011 erreicht die USA die bisherige gesetzliche Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen US-Dollar. Und dann? Währenddessen gibt die amerikanische Post eine Warnmeldung heraus, dass die Insolvenz droht. Der Konzern werde bald seine Schulden nicht mehr bedienen können, wenn nicht Hilfe von außen kommt.

Nürnberg. 12.05.2011 (c) LCF

Liebe Leser,

brauchen Sie ein überregional agierendes Postamt mit Inlandlieferzeiten von 8-14 Tagen pro Sendung? Vielleicht können Sie so etwas über Ebay bald günstig ersteigern…? Spaß bei Seite. Die Sache mit der Schuldenproblematik in den USA ist sehr ernst, denn Sie wird in Kürze Auswirkungen haben auf der ganzen Welt.

Nach heutiger Rechtsprechung in den USA dürft der Staat ab Montag, den 16. Mai 2011 kein Geld mehr für Staatsbedienstete, für Sozialleistungen, Zinszahlungen an Staatsanleiheninhaber und öffentliche Ausgaben ausgeben. Dann nämlich ist die festgelegte Schuldenobergrenze erreicht: 14,3 Billionen US-Dollar. Welch eine Zahl. 14.300.000.000.000 $. In Worten: Vierzehntausenddreihundert Milliarden $. Nun gut, wir sind große Zahlen ja gewohnt und können ohnehin schon lange nichts mehr damit anfangen. “Die werden schon wissen was sie tun…” Sind Sie da wirklich sicher?

Dass diese von mir beschriebenen Schwierigkeiten in den USA kein Joke sind, bestätigte nun eine Warnmeldung der US-Post. 2010 hat diese nämlich ca. 8,5 Milliarden $ Verlust erwirtschaftet und der Trend hält an. Auch in 2011 bereits 2,2 Milliarden $. Jetzt drohe auch der Post die Insolvenz, so ein Pressesprecher, sofern keine Hilfe von außen kommt. Einer der Gründe sind Milliardenschwere Pensionslasten und ein abgrundtief schlechter Service.

Lösungsansätze?

Tja, was soll man dazu noch sagen? Zunächst müsste die USA schnellstmöglich die gesetzliche Schuldenobergrenze erhöhen. Hierzu müssten sich Republikaner und Demokraten allerdings sehr kurzfristig einigen. Danach sieht es im Moment zumindest noch nicht aus. Außerdem ist das keine Lösung des Problems, sondern nur ein Hinausschieben. Steuererhöhungen und Schuldenreduzierung durch Ausgabenkürzung sind immer Lösungsansätze. Keine Frage. Jedoch nicht mehr in allerletzter Sekunde.

Was wird also an diesem durchaus nennenswerten 16. Mai passieren?

Ich vermute sehr stark, dass durch geschickte Bilanztricks, plus unrichtiger oder geschönter Außendarstellungen dieses Insolvenz-Szenario noch etwas hinausgezögert wird. Notfalls wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen, bevor die USA ihr Gesicht und viele Beamte Ihren Lohn verlieren. Und während man weiter auf Lösungssuche ist, dürfte die USA alles daran setzen, andere Staaten und Währungen zu schwächen, damit sie selbst nicht ganz so schlecht da steht. Ich schätze, dass es aus diesem Grund sehr turbulent zugehen wird in den nächsten Wochen.

Gestern zum Beispiel ist aus heiterem Himmel der Silberpreis um ca. 8,5 % gefallen. In nur wenigen Stunden. Haben Sie dafür eine fundamental vernünftige Erklärung? In einer sich immer mehr verschärfenden Krise?

Eine gute Lösung aus Sicht derer, die aus Steuern des Volks finanziert werden, ist: Noch mehr Geld drucken und die Bevölkerung durch weiter ansteigende Inflation schleichend enteignen. Wir werden sehen, wie lange sich das Volk noch melken lässt. Man müsste schon das Internet abschalten, damit keine Aufklärung mehr betrieben werden kann. Vielleicht merkt es ja dann keiner..

Silber-Anlagemünze: Wiener Philharmoniker


Fazit:

Wir fliegen über den großen Teich ca. 7 Stunden und man sollte meinen, dass diese Probleme alle weit genug weg von uns sind. Glauben Sie das bitte nicht, denn sie irren sich. Wenn die USA nicht gerettet wird, droht dem Welt-Finanzsystem der Totalzusammenbruch. Und diese Informationen erhalten Sie garantiert nicht per Einschreibebrief und mit 3 Monaten Vorbereitungszeit. Auch die Bundesrepublik Deutschland ist nichts weiter als eine GmbH mit 50.000 Euro Haftungssumme.

Bereiten Sie sich jetzt vor. Halten Sie einen Teil Ihrer Kapitalanlagen flexibel. Einen Großteil davon in Sachwerten. Edelmetalle bieten sich an, zumal es hier vom einen Tag auf den anderen gute Kaufgelegenheiten gibt. Wie seit langer Zeit nicht mehr. Nur die Lieferzeiten verlängern sich derzeit auffallend deutlich. Das alleine ist für mich Beweis genug, dass die physischen Metalle jetzt verteilt werden, während über Derivate die Preise gedrückt werden, damit das keiner merkt.

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Felice Boffilo

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