Schuldenobergrenze erreicht!

14,3 Billionen Dollar-Grenze heute durchbrochen! Schon in der letzten Woche habe ich auf den heutigen, ziemlich spannenden Tag hingewiesen. Es ist nicht das erste Mal, dass die USA Ihre Schuldenobergrenze erreicht hat, doch das erste Mal unter dieser Regierung. Nun tickt die Uhr bis 02. August 2011.

Nürnberg. 17.05.2011 (c) LCF

Liebe Leser,

die USA ist stark angeschlagen. Schon vor einem Monat hat die US-eigene Ratingagentur Standard & Poors bereits die Kreditwürdigkeit des einst wirtschaftlich stärksten Landes der Welt in Frage gestellt. Und nun wurde am Montag, den 16.05.2011, die gesetzlich vorgeschriebene Schulden-Obergrenze von 14,3 Billionen US-Dollar erreicht.

 

US-Pleite-Geier - beobachten! In der Ruhe vor dem Sturm..?

 

Pflichtgemäß informierte der US-Finanzminister Geithner die Kongressmitglieder. Es stehen nun eine Reihe außergewöhnliche Maßnahmen an, um die Zahlungsfähigkeit der Regierung weiter zu gewährleisten. Er schildert klar und deutlich, dass die USA nur noch bis 02. August 2011 alle Rechnungen begleichen kann. Das sind gerade Mal 2 1/2 Monate.

Deshalb appellierte Geithner an den Kongress in aller Dringlichkeit, die Schuldenobergrenze schnellstmöglich anzuheben, sonst würde ein erheblicher Vertrauensverlust gegenüber dem eigenen Volk und gegenüber der ganzen Welt zu folgenschweren Kettenreaktionen führen.

Damit die USA weiterhin zahlungsfähig bleiben kann, sollen lt. Geither z.B. Staatsanleihen, die in Pensionsfonds investiert sind, verkauft werden.

Natürlich bleibt der Regierung keine Wahl, als die Grenze erneut anzuheben und Geld weiter zu drucken “ohne Ende”. Auch wenn derzeit die Uneinigkeit im Kongress regelrecht brodelt. Folgte dieser Schritt nicht, würde das zum ersten Zahlungsausfall der USA in der Geschichte führen. Und dann?

Geld drucken, ohne Ende, hat jedoch auch Folgen. Es führt zur schleichenden Enteignung der Bürger, sollten nicht in gleichem Maße die Löhne steigen. Und das wird nicht der Fall sein. Somit bleibt es spannend im Endspiel um eine neue Weltwährung. Und wir sollten uns dran machen, das Vermögen umzuschichten in Sachwertanlagen. Erhalten Sie jedoch zumindest teilweise Ihre Flexibilität. Wer weiß, was hier noch auf uns zu kommt.

Natürlich halte ich Sie auf dem Laufenden.

Schöne Grüße

 

 

 

Felice Boffilo

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